Beruf Hebamme

Hebammen sind erweiterte Geburtshelfer, da sie Mutter und Kind nicht nur während des Geburtsvorgangs, sondern auch durch die Schwangerschaft begleiten, und während der ersten Lebenswochen des Babys mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine Hebamme hält stets wertvolle Tipps zur Geburtsvorbereitung parat und begleitet die werdenden Eltern durch diese spannende Zeit. Auch in den ersten Wochen sind die Ratschläge einer Hebamme für viele frischgebackenen Mütter Gold wert. Es werden Themen rund um das Stillen, die Ernährung, die Gesundheit, Hygiene und den richtigen Umgang mit Neugeborenen behandelt.

Um Hebamme oder Geburtshelfer zu werden, muss eine berufliche Ausbildung absolviert werden. Diese Ausbildung findet in speziellen Berufsschulen und als praktischer Teil in Krankenhäusern statt. Die Ausbildung kann nach erfolgreichem Abschluss einer mittleren Schulbildung gestartet werden. Im Anschluss kann als freie Hebamme, Belegshebamme oder angestellte Hebamme in einer Klinik gearbeitet werden.

Die Aufgaben einer Hebamme

Frauen können zum Beispiel im trauten Heim entbinden, man spricht hier von einer Hausgeburt. Diese werden von Hebammen durchgeführt. Während bei jeder Geburt in einem Krankenhaus, außer in bestimmten Notfällen, eine Hebamme anwesend sein muss, ist es nicht dringend notwendig, dass ein Arzt die Geburt leiten muss. Hausgeburten werden von Geburtshelfern alleine geleitet. Hier wird nur bei medizinischen Dringlichkeiten ein Arzt hinzugezogen. Viele Familien schätzen diese private und intime Möglichkeit, ihr Kind auf dieser Erde zu begrüßen.